Die Tiefbauarbeiten sind abgeschlossen
- Administrator
- 21. Apr.
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Die Tiefbauarbeiten sind abgeschlossen. Ab Mai beginnt der Hochbau mit 2500 Kubikmetern Beton. Das Projekt kostet 15,9 Millionen Euro.
Heuchelheim – „Ein bedeutender Bauabschnitt geht zu Ende!“ Diese Worte äußerte Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz (CDU) auf der Baustelle des neuen Feuerwehrstützpunktes. Die Firma Weimer (Lahnau) habe seit Herbst letzten Jahres mit schweren Fahrzeugen den Tiefbau vorangetrieben. 18.300 Tonnen Bodenaushub mussten abgefahren werden. „Das sind 1000 Lkw-Fahrten“, rechnete Steinz vor. Die Gemeinde habe sich nach langer Suche für die verlängerte Marktstraße als neuen Feuerwehrstandort entschieden, weil dieser am besten erschien. Es wurde nicht nur gegraben. Nötig war das Herstellen einer Bohrpfahlwand zur Absicherung des Baufeldes. Damit wurde der Hang zum Friedhof hin verstärkt. Zudem gehörten nach Angaben des Bürgermeisters auch Arbeiten zum Verlegen von Abwasserleitungen und zum Herstellen von Schachtbauwerken dazu.
Um das Gelände an das bestehende Entwässerungssystem in der Schwimmbadstraße anzuschließen, wurde das Rohrvortriebsverfahren vom Schwimmbadparkplatz aus eingesetzt. Dadurch konnte der Aufbruch der Marktstraße umgangen werden.
Mit dem fristgerechten Abschluss dieses Bauabschnittes können die Arbeiten zum Erstellen des Rohbaus planmäßig Anfang Mai starten. Dazu begrüßte Steinz Vertreter der beauftragten Firmen Peter Gross Bau (Zweigstelle Gießen) und Fritz Herzog (Marburg). Herzog ist ein Tochterunternehmen von Gross. Seinen Stammsitz hat Peter Gross nach Angaben des Gießener Geschäftsstellenleiters Sebastian Saar im Saarland. In den kommenden Monaten würden die Mitarbeiter im Hochbau 2500 Kubikmeter Beton und 250 Tonnen Stahl verbauen.
„Wir sind voll im Zeitplan, dank der beteiligten Unternehmen“, sagte Steinz, der die Kosten für den Neubau des Feuerwehrstützpunkts auf 15,9 Millionen Euro kalkuliert. Bislang sei man auch von den Kosten voll im Plan.
Die Architektur- und Objektplanung hatte die Firma kplan (Siegen), die Freianlagenplanung die Firma PlusPlan Ingenieure (Siegen), den Brandschutz Reichmann + Partner Ingenieurgesellschaft übernommen.
Die Tragwerksplanung inklusive Wärme- und Schallschutz erfolgte durch DBT Ingenieursozietät und die technische Gebäudeausrüstung plant die Duschl Rhein-Main GmbH & Co. KG.
Ab Mai wird auch noch die BAUHoch 5 AG dabei sein, die für die Bauleitung und -überwachung verantwortlich zeichnet. Der Rohbau soll bis zum 30. Oktober fertig sein. Der Neubau soll mit dem Innenausbau bis Ende 2027 fertig werden.
Bürgermeister Steinz bedankte sich bei den Anwohnern, die tagsüber eine höhere Lärmbelastung ertragen. Die Arbeiten würden nicht in die Abendstunden oder auf den Sonntag verlegt. Der stellvertretende Bauamtsleiter Niklas Boll, Gemeindebrandinspektor Patrick Weber sowie dessen Vorgänger Roland Kraus waren neben Vertretern beteiligter Firmen zum Abschluss der Tiefbauarbeiten auf die Baustelle gekommen.



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